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Ziele unserer pädagogischen Arbeit

Ziele unserer pädagogischen Arbeit

Die Grundlage unserer Arbeit ist die Erfüllung des gesetzlichen Erziehungs- und Betreuungsauftrages. Es ist laut KJHG (Kinder- und Jugendhilfegesetz) unsere Aufgabe, die Entwicklung des Kindes hin zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu unterstützen.

Unseren sozialpädagogischen Auftrag sehen wir in der Betreuung, Bildung und Erziehung der Kinder. Bei unserer täglichen Arbeit ist es uns sehr wichtig, den Kindern Werte und Normen sowie klare Strukturen und Orientierung mit an die Hand zu geben, damit sie in der heutigen   Gesellschaft bestehen können. Dazu zählen:

  • Individuelle Förderung von Entwicklungsprozessen der Kinder
  • Gezielte Förderung der Sozialkompetenzen der Kinder
  • Mitsprache – Gremien
  • Umgang mit Frustration und Unterstützung bei Frustrationstoleranz der Kinder
  • Unterstützung der Eltern in Erziehungsfragen
  • Anleitung zur sinnvollen und abwechslungsreichen Freizeitgestaltung
  • Pädagogische Angebote
  • Hilfe und Unterstützung bei den Hausaufgaben
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Schule, Kindergarten und sozialen Institutionen zum Wohle des Kindes

 

Besonders die Förderung ihres Kindes gemeinsam mit den Pädagogen der angegliederten Schule bedarf eines andauernden Austausches zwischen unseren Institutionen. Dies ist durch ihre ausdrückliche Zustimmung gewährleistet.

Schutzauftrag – der Schülerhort ein sicherer Ort

Die Horteinrichtung des kommunalen Trägers, der Marktgemeinde Randersacker gewährleistet, dass sie ein sicherer Ort ist, in dem sich Kinder wohlfühlen und ihre eigene Persönlichkeit entwickeln.

Wir nehmen Kinder so an, wie sie sind. Wir vermitteln ihnen Werte und Lebenskompetenzen, die wichtig für den Umgang mit sich selbst und anderen sind.

Wir arbeiten gemäß der Bayerischen Kinderbildungs- und betreuungsgesetzes BayKiBiG und verpflichten uns, den Schutzauftrag in folgender Weise umzusetzen, d.h.

 

  • Anhaltspunkte für die Gefährdung des Kindeswohls wahrzunehmen
  • bei der Risikoabwägung Fachkräfte einzubeziehen
  • bei den Personenberechtigten auf die Inanspruchnahme von Hilfen hinzuweisen
  • falls die Hilfen nicht ausreichen, das Jugendamt zu informieren, um die Gefährdung abzuwenden
  • in den jeweiligen Verfahrensschritten die Datenschutzbestimmungen zu beachten

 

Wir sehen unsere verpflichtende Aufgabe darin, Kinder vor Gewalt in jeglicher Form zu schützen. Gewalt hat viele unterschiedliche Formen, körperliche, verbale und sexuelle Übergriffe gehören dazu.

Wir möchten präventiv tätig sein, um Kinder stark zu machen. Deswegen sind wir in der Begegnung mit Kindern klar, echt und empathisch.

Organisatorische Strukturen sind im Hort leicht verständlich und für alle transparent. Fragen, z.B. nach der sexuellen Entwicklung nehmen wir ernst und gehen wertschätzend damit um. Kinder sollen lernen, sich auszudrücken und sexuelle Begrifflichkeiten richtig benennen können.

Wir möchten den Kindern einen sicheren Ort bieten, Ihre eigene Wahrnehmung und die Gefühlswahrnehmung zu stärken und zu fördern.

Ein achtsamer Umgang im körperlichen Kontakt zwischen Erwachsenen und Kindern im Hort ist wichtig, um gegenseitige Grenzen zu wahren

 

Dabei achten wir besonders darauf:

  • die gegenseitigen Grenzen einzuhalten
  • den Körperkontakt nicht an den Bedürfnissen des Erwachsenen zu orientieren
  • keine körperliche Bestrafungen zuzulassen
  • keine emotionale Abhängigkeiten zwischen Betreuerinnen und Kindern zuzulassen
  • Die tägliche Arbeit so transparent wie möglich zu halten

Wir möchten, dass Kinder sexuelle Übergriffe erkennen, dass sie sie einordnen können und auch wissen, dass sie sich dagegen wehren können, z.B. dass sie es erzählen dürfen.

Damit sie sich nicht schuldig fühlen, vermitteln wir ihnen, dass allein der Täter oder die Täterin die Verantwortung für die Tat tragen und es Aufgabe der Erwachsenen ist Kinder zu schützen.

Wir versuchen verdeckte Signale der Kinder ernst zu nehmen, ohne etwas hineinzuinterpretieren. Dabei helfen uns klare Dokumentationen.